Dass sich ihre Musik nicht so einfach in Schubladen stecken lässt, behaupten Musiker ja gern und oft. Absolut zutreffend ist dies aber bei den Niederländern THE SIN COMMITTEE. Diese seit gerade mal drei Jahren aktive Band mischt auf ihrer EP "Confess" munter doomigen Metal mit allerlei alternativen, progressiven und extremen Elementen und kocht damit eine äußerst eigenständige Suppe, die intensiv und interessant schmeckt - und kostenlos zu haben ist!
Die Grundzutat ist wie gesagt relativ klassischer Heavy Metal mit 70s- und Doom-Anleihen, gewürzt wird dies aber dann mit allerlei Einflüssen, die mal an ALICE IN CHAINS, dann an TOOL oder auch SYSTEM OF A DOWN erinnern. Und als Kontrast zu den oft melodiösen und harmonischen Elementen gibt es auch noch Grunzgesang und schwere Riffs. Wobei die Grunts manchmal nicht so recht zu passen scheinen, der gute Klargesang dagegen gibt keinen Anlass zur Beschwerde.
THE SIN COMMITTEE verzichten darauf, nach dem klassischen Songschema zu agieren, genauso sind sie aber weit davon entfernt, kompliziert und verschachtelt zu musizieren. Irgendwo dazwischen funktionieren die Songs, besonders gut übrigens das noch verhältnismäßig eingängige "Four 2 One". Am besten macht man sich selber ein Bild davon, indem man sich die Songs hier herunterlädt und zu Gemüte fährt. Bei der Definition ihres Sounds sind TSC auf "Confess" sicher noch nicht am Ziel angelangt, aber der eingeschlagene Weg ist zumindest bemerkens- und beobachtenswert
http://www.smalltowncriminals.de/newsfl/content/modules/news/article.php?storyid=4897
<back>